Handwerkertag mit der Handwerkskammer Südwestfalen

Am Donnerstag waren insgesamt 5 Handwerksbetriebe zu Gast in der Schule und boten den 60 Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern Möglichkeiten, sich in ihrem Gewerbe auszuprobieren. Organisiert wurde dieser Handwerkertag von der Handwerkskammer Südwestfalen unter der Leitung von Yvonne Köhler.

Bei Fa. Rother und Neuhausen konnten die Jugendlichen ein Herz aus Schiefer schlagen, dazu lernten sie das passende Werkzeug kennen, bevor es ans Werk ging. An einem Mini-Dachstuhl wurde das Anbringen verschiedener Dachpfannen demonstriert.  

 Fa. Heckmann wartete draußen auf dem Schulhof mit einem Minibagger mit einer Geschicklichkeitsübung auf die Schülerinnen und Schüler. Außerdem hatten sie unterschiedliche Kunststoffrohre für eine Teamarbeit dabei. Die Gruppen mussten dabei ein Rohr-System zusammenstecken, das wie ein überdimensionaler Stuhl aussah.

Bei Fa. Dünschede bauten die Schülerinnen und Schüler einen LKW mit Zettelbox. Dabei probierten sie die Technik des Nietens und Biegens von Metall aus. Außerdem gab es für die, die nicht bauen wollten, einen Infostand.

An der Station von Fa. Burmann mauerten die Jugendlichen eine kleine Mauer und bei Fa. Autotechnik Schulte wurde der Reifendruck geprüft und die Reifentiefe festgestellt. Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler ein Refraktometer kennen.

Vor allem der praktische Anteil an den Übungen hat allen viel Spaß gemacht. Da die 9er im nächsten Juni noch ihr zweites Praktikum absolvieren werden, darf man gespannt sein, ob einige tatsächlich im Handwerk eine Stelle suchen werden.

„Unser Riesen-Kaleidoskop – Wo gibt es denn sowas?!“

Im Rahmen des Kunstunterrichts hat die Klasse 5b gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin ein ganz besonderes Projekt verwirklicht: Ein riesengroßes Kaleidoskop – selbst gebaut, bunt, strahlend, berührend. Anlass dafür war die Schülerkunstausstellung an der Fachhochschule in Meschede zum Thema „Licht und Farbe“. Schon beim ersten Brainstorming kam der Klasse eine geniale Idee: Ein Kaleidoskop als Symbol für all das, was Licht und Farbe im besten Sinne verkörpern – Schönheit, Vielfalt, Bewegung und Hoffnung.
Zu Beginn des Projekts durften alle Kinder durch ein kleines, handelsübliches Kaleidoskop blicken. Was sie sahen, war beeindruckend: Bunte Muster, die sich stetig veränderten, ein faszinierendes Spiel aus Licht, Farben und Formen. In der anschließenden Gesprächsrunde beschrieben die Schüler*innen ihre Eindrücke mit Worten wie „hell“, „bunt“, „wunderschön“. Und nicht nur das: Auch Gefühle wurden benannt – Freude, Glück, Staunen, Dankbarkeit.
Doch schnell schlug das Unterrichtsgespräch auch eine nachdenkliche Richtung ein. Die Kinder erzählten, dass sie im Alltag oft ganz andere Gefühle erleben: Angst vor Krieg, Unsicherheit durch politische Entwicklungen, Sorge vor Ausgrenzung oder Abschiebung – Themen, die sie bewegen und beschäftigen.


Aus diesem Kontrast heraus entstand die zentrale Leitfrage des Projekts:
„Was braucht die Welt, um genauso zu strahlen wie ein Kaleidoskop von innen?“
Die Antworten der Kinder waren klar und tiefgründig. Es fielen Begriffe wie:
Dankbarkeit, Liebe, Gesundheit, Akzeptanz, Gleichberechtigung, Empathie, Freundschaft, Respekt – und viele mehr.
Jeder Schülerin durfte sich einen dieser Begriffe aussuchen und eine eigene Zeichnung dazu gestalten. Diese Bilder wurden schließlich außen auf das große Kaleidoskop angebracht – das von außen schwarz, fast unscheinbar wirkt. Doch sobald man hineinschaut, beginnt die Magie: Im Inneren offenbart sich eine leuchtende Welt, die durch Spiegelungen, Farben und Formen lebendig wird.
Das Riesen-Kaleidoskop der 5b ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch eine Botschaft:
Wenn wir all die guten Werte leben, kann auch die Welt draußen so leuchten wie das Kaleidoskop von innen.
Ein Projekt voller Kreativität, Tiefe und Hoffnung – „Wo gibt es denn sowas?!“ – In Meschede. Bei der 5b der St. Walburga Hauptschule.

Wir stärken Mädchen – „Erlebnis Handwerk – only for girls“ Teil II

Angeregt durch die Ausschreibung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) bewarb sich die Sankt Walburga Hauptschule zu Beginn des Schuljahres für die Teilnahme an deren Programm „Wir stärken Mädchen“ und bekam prompt den Zuschlag. Damit verbunden waren finanzielle Mittel zur Durchführung eines Projektes mit dem Ziel, Mädchen darin zu bestärken, selbstbestimmt und unabhängig von Stereotypen ihren eigenen Weg zu gehen. Nach der erfolgreichen Durchführung des Projektteils „Wir bauen Schwedenstühle“ folgte im Mai nun noch der Projektteil „Mädchen und Autos“.

Die Neunt- und Zehntklässlerinnen stehen kurz davor, selbst den Führerschein zu machen und nichts ist ärgerlicher, als wenn man dann – gerade als Anfänger – irgendwo liegenbleibt mit kleinen „Problemchen“, die ein erfahrener Autofahrer vlt. beherrscht, aber deren Lösung man auch in keiner Fahrschule beigebracht bekommt. Und danach zu fragen, ist ja auch eher peinlich. Noch dazu als Mädchen. Und so stehe man dann – womöglich bei schlechtem Wetter – im Dunklen irgendwo im Sauerland und weiß nicht weiter…

Und so entstand die Idee, zusammen mit der Autowerkstatt Auto Technik Schulte in Meschede-Enste, so eine Art Crashkurs für Mädchen durchzuführen: Reifen wechseln, Profiltiefe bestimmen, Wischwasser nachfüllen, Ölstand messen und auffüllen, Reifendruck überprüfen, Sicherung eines Unfallortes und vieles mehr standen auf dem Programm. Die Mädchen waren mit Eifer dabei. Einige hatten auch schon Erfahrungen bei diesen Themen und kannten sich besser aus als gedacht.

Die Sankt Walburga Hauptschule bedankt sich ausdrücklich bei Nicole Schmücker, Serviceberaterin, Kfz-Mechanikerin, Mika Kotthoff, Azubi und auch Firmeninhaber Dirk Schulte, die sich viel Zeit nahmen, um nicht nur Fragen zu beantworten, sondern die Schülerinnen auch selbst „Hand anlegen zu lassen“. Kommentar einer Schülerin nach der Veranstaltung war „Das ist ja einfach, das mache ich jetzt immer selbst.“

Kinobesuch der Klassen 5a und 5b – Ein tolles Gemeinschaftserlebnis

Im Rahmen der SchulKinoWochen erlebten die Klassen 5A und 5B heute einen ganz besonderen Schultag. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen machten sie sich auf den Weg ins Linden-Theater nach Meschede, um den Film „Das fliegende Klassenzimmer“ zu schauen.

Neben der spannenden Filmgeschichte stand vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Bei Popcorn, Nachos und erfrischenden Getränken genossen die Schülerinnen und Schüler nicht nur das Kinovergnügen, sondern auch die Zeit miteinander. Solche Ausflüge stärken den Klassenzusammenhalt und schaffen schöne Erinnerungen, die über den Schulalltag hinausreichen.

Ein rundum gelungener Tag, der gezeigt hat, wie wertvoll gemeinsame Erlebnisse für das Miteinander in der Schule sind!

Technik-Tag und Mathestunde mit den Azubis bei M. Busch

Auch im Schuljahr 2024/2025 wurde die erfolgreiche Kooperation der Sankt Walburga Hauptschule mit der Fa. Busch mit zwei gemeinsamen Veranstaltungen weitergeschrieben:

Zuerst nahm der Wahlpflichtkurs Technik aus Jahrgangsstufe 9 Anfang Dezember am Technik-Tag bei Fa. M. Busch teil. Hier setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Bereichen der Pneumatik und Hydraulik auseinander. Mit Pneumatik bezeichnet man den Einsatz von Druckluft zur Verrichtung von mechanischer Arbeit, während bei der Hydraulik die Verwendung von Flüssigkeiten – etwa Ölen oder auch Wasser – zum Einsatz kommt. Im Rahmen eines Betriebsrundgangs erlebten die Jugendlichen zunächst einmal den Betrieb in Bestwig, wobei sie vor allem auch die neu gebauten Hallenbereiche, z.B. die Logistik, in Augenschein nahmen. Bereits während des Rundgangs wies Herr Scheeren von der Fa. M. Busch immer wieder darauf hin, wo genau pneumatische Anlagen und wo hydraulische Anlagen zum Einsatz kommen und wie man sie durch genaues Hinhören bereits unterscheiden kann. Im zweiten Teil des Vormittags konnten sich die Schülerinnen und Schüler dann selbst einmal ausprobieren: mit Hilfe kleiner Baukästen wurden sie aufgefordert, selbst einmal Modelle von hydraulischen oder pneumatischen Anlagen zu bauen und in Betrieb zu nehmen, z.B. eine Hebebühne oder eine Schrankenanlage. Gegenseitig wurden sie die Ergebnisse schließlich noch vorgestellt. Die Jugendlichen waren mit großem Engagement bei der Sache und man sah die Begeisterung, wenn die gebauten Modelle am Ende auch funktionierten.

Zwei Wochen später stand dann der Mathetag auf dem Programm. Immer wieder fragen Schüler und Schülerinnen im Matheunterricht in der Schule, wofür sie das eigentlich lernen sollen und was das genau mit ihrem späteren Beruf zu tun haben wird. Genau hier setzt das Konzept des Mathetages an. Die Auszubildenden der Fa. M. Busch nahmen sich Zeit, nach einem kurzen Betriebsrundgang den Jugendlichen genau das zu erklären. Wofür brauche ich den Pythagoras, wenn ich bei M. Busch arbeite? Und was aus dem Matheunterricht in der Schule hilft mir weiter, wenn ich z.B. an einer Drehbank arbeite? Beispielhafte Aufgaben unterstrichen den praxisorientierten Unterricht vor Ort.

Die heranwachsenden Himmelsstürmer entwerfen ihre zukünftigen Ballone

Passend zur Warsteiner Internationalen Montgolfiade, die vom 1.-9. September 2023 stattfindet und ihr 30-Jähriges Jubiläum feiert, bastelten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 mit ihrer Lehrerin Frau Funke 3D-Heißluftballone.
Dazu konnten sie ihre individuellen Stärken und Interessen notieren und für das Klassenzimmer farbenfrohe Ballone gestalten.

Firmen zu Gast in der Schule: Hoppecke Batterien

In der Reihe „Firmen zu Gast in der Schule“ war jetzt die Firma Hoppecke Batterien aus Brilon zu Gast an unserer Schule. Nathalie Prior, angehende Industriekauffrau bei Hoppecke Batterien und Roman Droste, dualer Student im Bereich Business Administration, stellten zunächst einmal die Firma vor. Als größter europäischer Hersteller von Industriebatteriesystemen in privater Hand gestalten Hoppecke Batterien seit 1927 die Zukunft der Energiebranche mit. Am Hauptstandort in Brilon-Hoppecke entwickelt und produziert die Firma Bleisäurebatterien für verschiedenste Anwendungsbereiche und sind in dieser Welt, in der alles elektrisch wird, der Partner und Experte für die Speicherung von Energie. Dass dort Batterien „gebaut“ werden, kann man ja schon am Namen erkennen, dass dies aber Batterien für Gabelstapler, Solaranlagen oder gar Atomkraftwerke sind, hätte zunächst niemand vermutet. Zwei dieser Batterien (ohne Säure) hatten die beiden Mitarbeiter auch mitgebracht.

In 22 Ländern der Erde arbeiten mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Firma und führen eine der größten Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Branche in Europa. Da kann es auch schon mal passieren, dass man als Auszubildender einen Auslandsaufenthalt im Rahmen seiner Ausbildung genehmigt bekommt. So hofft Nathalie im Moment darauf, dass es im Herbst für sie ins europäische Ausland geht. Grundsätzlich wären auch die USA, China oder Afrika denkbar.

Die Firma bildet derzeit aus zum Technischen Produktdesigner Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Industriekauffrau/-mann und Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Eine Bewerbung, bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugniskopie kann man ganz leicht online über die Homepage schicken. Und ein Praktikum ist natürlich auch jederzeit möglich, erhöht im Übrigen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz genauso wie die Möglichkeit einer Ferienarbeit.

Die Auszubildenden können sich in der HAA (Hoppecke Apprentice Agency) organisieren. Regelmäßig treffen sie sich und führen gemeinsam Projekte durch. Ziel der Initiative ist es, die interne Kommunikation zu stärken und für neue Auszubildende zu werben, sei es auf Messen, auf Schulbesuchen, auf Instagram oder über den Azubi-Blog.

Auch interessant: der Zug Richtung Kassel hält quasi direkt vor der Haustür von Hoppecke Batterien.

Heavy Metal for (our)Girls

Am Freitag, den 18.11.2022, hieß es für die Mädchen der 10A Wahlpflichtgruppe Kunst „Heavy Metals for Girls“.  Das Angebot des zdi Netzwerkes Bildungsregion HSK ermöglichte der Gruppe unter super Anleitungen selbst Hand an den Werkstoff Metall zu legen. Es entstanden unter viel Spaß und Gewissenhaftigkeit wahre Kunstwerke.

Vielen Dank dem Team der FH Südwestfalen für diese tolle Erfahrung!

Sr. Johanna Lechtenberg

Unser Fazit:

Verbraucherzentrale NRW zu Gast im Physikunterricht der Jahrgangsstufe 8

Bereits zum dritten Mal war jetzt die Verbraucherzentrale NRW zu Gast an unserer Schule. Da das Thema zurzeit brandaktuell ist, beschäftigten sich auch die diesjährigen Achtklässler mit dem Energiesparen.

Themen waren das Stromsparen zu Hause durch Vermeiden von Stand-by-Funktionen (was auch deutlich im Geldbeutel zu spüren ist) sowie der Ausstieg aus der Kohleverstromung (die Schülerinnen und Schüler konnten den CO2-Ausstoß eines Modellkraftwerks messen, in dem Kohle verbrannt wird), das Austauschen von Leuchtmitteln zu Hause (die Wärmeentwicklung verschiedener Leuchtmittel konnte unmittelbar mit den Händen erfahren werden) und die „Effizienzbewertung“, wenn ich ein neues Elektrogerät kaufe. All das hat Auswirkungen auf unsere Umwelt und ist heute wichtig zu wissen, wenn über das Thema „Klimawandel“ und Energieengpässe diskutiert wird.

Esther Carrara von der Verbraucherzentrale NRW hofft ebenso wie wir, dass die Landesregierung erneut Mittel für dieses Bildungsprogramm zur Verfügung stellt und das Programm somit auch im nächsten Jahr noch weiterläuft. Wir würden uns über eine weitere Möglichkeit der Kooperation mit der Verbraucherzentrale sehr freuen.

Wahlpflichtgruppe Technik 9 besucht Fa. Ketten Wulf in Eslohe Kückelheim

Seit vielen Jahren arbeitet die Sankt Walburga Hauptschule Meschede mit der Fa. KettenWulf in Eslohe-Kückelheim zusammen. Die Firma stellt der Wahlpflichtgruppe Technik Bauteile aus Metall zur Verfügung, aus denen die Schülerinnen und Schüler Schraubstöcke fertigen.

Dabei lernen die Jugendlichen die Grundlagen der Metallbearbeitung kennen: sägen, feilen, bohren, Innen- oder Außengewindeschneiden gehören zu den Tätigkeiten im Unterricht. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Sicherheitsregeln im Umgang mit Werkzeugen und Maschinen und auch die Werkstoff- und Werkzeugkunde: Was ist ein Senkbohrer oder ein Schneideisen? Wie liest man einen Messchieber ab? Wie liest man eine technische Zeichnung? Und wie stellt man die Bohrmaschine richtig ein?

All diese Fragen beschäftigen die Schülerinnen und Schüler dieser Wahlpflichtgruppe, bevor es dann am Ende des Schuljahres zum letzten Schliff nach KettenWulf geht: Die Azubis der Firma übernehmen in der Ausbildungswerkstatt das Setzen einer Schweißnaht und helfen beim Einpressen von Lagerbuchsen. Daneben konnten die Jugendlichen einiges über die Ausbildungsberufe erfahren, erkundeten beim Firmenrundgang den Betrieb und konnten abschließend stolz einen selbst gebauten Schraubstock mit nach Hause nehmen.