„Unser Riesen-Kaleidoskop – Wo gibt es denn sowas?!“

Im Rahmen des Kunstunterrichts hat die Klasse 5b gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin ein ganz besonderes Projekt verwirklicht: Ein riesengroßes Kaleidoskop – selbst gebaut, bunt, strahlend, berührend. Anlass dafür war die Schülerkunstausstellung an der Fachhochschule in Meschede zum Thema „Licht und Farbe“. Schon beim ersten Brainstorming kam der Klasse eine geniale Idee: Ein Kaleidoskop als Symbol für all das, was Licht und Farbe im besten Sinne verkörpern – Schönheit, Vielfalt, Bewegung und Hoffnung.
Zu Beginn des Projekts durften alle Kinder durch ein kleines, handelsübliches Kaleidoskop blicken. Was sie sahen, war beeindruckend: Bunte Muster, die sich stetig veränderten, ein faszinierendes Spiel aus Licht, Farben und Formen. In der anschließenden Gesprächsrunde beschrieben die Schüler*innen ihre Eindrücke mit Worten wie „hell“, „bunt“, „wunderschön“. Und nicht nur das: Auch Gefühle wurden benannt – Freude, Glück, Staunen, Dankbarkeit.
Doch schnell schlug das Unterrichtsgespräch auch eine nachdenkliche Richtung ein. Die Kinder erzählten, dass sie im Alltag oft ganz andere Gefühle erleben: Angst vor Krieg, Unsicherheit durch politische Entwicklungen, Sorge vor Ausgrenzung oder Abschiebung – Themen, die sie bewegen und beschäftigen.


Aus diesem Kontrast heraus entstand die zentrale Leitfrage des Projekts:
„Was braucht die Welt, um genauso zu strahlen wie ein Kaleidoskop von innen?“
Die Antworten der Kinder waren klar und tiefgründig. Es fielen Begriffe wie:
Dankbarkeit, Liebe, Gesundheit, Akzeptanz, Gleichberechtigung, Empathie, Freundschaft, Respekt – und viele mehr.
Jeder Schülerin durfte sich einen dieser Begriffe aussuchen und eine eigene Zeichnung dazu gestalten. Diese Bilder wurden schließlich außen auf das große Kaleidoskop angebracht – das von außen schwarz, fast unscheinbar wirkt. Doch sobald man hineinschaut, beginnt die Magie: Im Inneren offenbart sich eine leuchtende Welt, die durch Spiegelungen, Farben und Formen lebendig wird.
Das Riesen-Kaleidoskop der 5b ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch eine Botschaft:
Wenn wir all die guten Werte leben, kann auch die Welt draußen so leuchten wie das Kaleidoskop von innen.
Ein Projekt voller Kreativität, Tiefe und Hoffnung – „Wo gibt es denn sowas?!“ – In Meschede. Bei der 5b der St. Walburga Hauptschule.

Natur erleben – Gemeinschaft stärken

Unsere Klassen 8 haben in den letzten zwei Wochen von Montag bis Donnerstag an einem besonderen Programm der Naturschule Hochsauerland, in Zusammenarbeit mit der AOK, in Brilon-Gudenhagen teilgenommen. Vier Tage lang standen für beide Klassen jeweils Naturerlebnisse, Teamwork und gemeinsames Lernen im Mittelpunkt. Ob bei spannenden Spielen im Wald, beim Entdecken neuer Seiten der Natur oder beim gemeinsamen Lösen von Herausforderungen – überall waren Teamgeist, Neugier und Freude spürbar.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich aufmerksam, motiviert und interessiert, wuchsen über sich hinaus und meisterten neue Herausforderungen. Sie probierten Ungewohntes aus, entdeckten ihre eigenen Stärken und stärkten dabei stets das gemeinsame Ziel: die Klassengemeinschaft zusammenzuführen, weiterzuentwickeln und die Natur mit allen Sinnen zu erfahren.

Zu den Höhepunkten zählten das Bauen einer eigenen Hütte aus Naturmaterialien und eine spannende „Wald-Olympiade“ mit selbstgebauten Stationen, die alle bewältigen mussten. Spiele und gemeinsame Übungen wie „Flucht über das Moor“, „Wassertransport“ und „Brückenbau“ forderten die gesamte Klassengemeinschaft heraus und stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe auf spielerische Weise.

Für gute Laune sorgten außerdem die täglichen Kekse, Äpfel und die Getränke. Auch das wechselhafte Wetter konnte die Stimmung nicht trüben: Selbst beim abschließenden Lagerfeuer mit Marshmallows und Apfelkuchen im strömenden Regen ließen sich die Schülerinnen und Schüler die Freude und Begeisterung nicht nehmen.

So endeten vier Tage voller schöner Erlebnisse, die gezeigt haben: Natur entdecken, Herausforderungen meistern und gemeinsam Spaß haben – all das bringt uns als Klassengemeinschaft näher zusammen.

Der Technikkurs als Gießereimechaniker!

Die Schüler des 9er Technikkurses trafen sich am 10.9. und 17.9 bei unserem Kooperationspartner M.Busch in Wehrstapel. Dort versuchten sie sich als Gießeremechaniker. Am Vormittag stellten sie erst die Sandform für ihre Gussarbeiten her. Der Sand musste dafür ganz fein in die Form gesiebt werden und anschließend gleichmäßig verdichtet werden. Das musste mehrfach wiederholt werden, bis die Form komplett gefüllt war. Anschließend entfernten die Schüler die Vorlage und gossen aus flüssigem Zinn eine Medaille. Ausnahmslos alle habe sehr gute Ergebnisse erzielt.
Im Anschluss an die Mitmachgießerei konnte sich die Gruppe über die Arbeit bei M.Busch während eines Betriebrundgangs informieren.