Schraubstöcke fertigen bei Kettenwulf

Schüler der Jahrgangsstufe 9 fertigten in diesem Jahr im Technikunterricht die einzelnen Bauteile eines kleinen Schraubstocks an. Man kann es schon als kleine Tradition bezeichnen, dass die Endfertigung dann im Hauptwerk von Kettenwulf in Kückelheim stattfindet. In Kooperation mit Kettenwulf lernen die Schüler schon seit einigen Jahren den Umgang mit Werkzeugen und die Metallbearbeitung. Schwerpunkt ist natürlich das Feilen, Fräsen, Bohren und Zusägen der einzelnen Bauteile. Nun konnten sie sehen, wie die Metallbearbeitung in einem großen Werk funktioniert. Die Schüler bekamen hier neben einer Demonstration von Schweißarbeiten und mechanischen Pressvorgängen auch eine tolle Führung spendiert, bei der sie die einzelnen Fertigungsschritte einer Spezial-Kette nachvollziehen konnten.

Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt.
Vielen Dank an die Firma Kettenwulf und die Lehrwerkstatt.

Klasse 5 zeigt grünen Daumen in Hardehausen

Für unsere fünften Klassen gehört die Fahrt ins Jugendhaus Hardehausen schon zur Tradition. Hier erleben die Schülerinnen und Schüler, wie aus den Anfängen etwas entsteht: Sie säen, pflanzen oder ernten, bereiten gemeinsam Mahlzeiten zu, lernen den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren und wachsen dabei als Klassengemeinschaft zusammen.

Eine Woche voller neuer Erfahrungen, gemeinsamer Erlebnisse und schöner Erinnerungen. 

Techniktag bei M.Busch 2026

Man könnte es schon als Tradition bezeichnen. Am 29. April besuchte der Technikkurs der St. Walburga Hauptschule in Begleitung der beiden Kurslehrer das Werk der Firma M.Busch in Bestwig. Nachdem im letzten Jahr schon die Mitmachgießerei in Wehrstapel auf dem Programm stand, ging es dieses Mal um die praktische Anwendung von Pneumatik und Hydraulik. Dabei konnten die Jugendlichen erst an selbst erstellten Modellen die Funktionsweise testen und anschließend beim Rundgang durch das Werk die praktische Anwendung erkennen.

Seifenkisten in der St. Walburga Hauptschule

Der Technikkurs der 9er Klassen beteiligte sich in diesem Jahr an einem ganz besonderen Projekt. Seit den Sommerferien sägten, schraubten, bohrten und tüftelten die 15 Schüler an zwei Seifenkisten. Diese sind für das Seifenkistenrennen der Bürgerstiftung Meschede an Muttertag 2026 bestimmt. Zusammen mit der Lackiererei Bremer in Enste bereiteten die Jugendlichen des Technikkurses die Fahrzeuge für die Endmontage und die Lackarbeiten vor.

Besuch durch einen „Zweitzeugen“

Nein, was in erster Linie wie ein Tippfehler aussieht, ist tatsächlich keiner: Zeitzeugen, die über die Zeit des Nationalsozialismus berichten können, werden immer weniger. An ihre Stelle treten nun sogenannte „Zweitzeugen“ – Nachkommen der Zeitzeugen, die es sich zur Aufgabe machen, die Geschichte ihrer Familie weiterzuerzählen.

Ende Februar besuchte ein solcher Zeitzeuge die St. Walburga Hauptschule Meschede. Silvio Uhlfelder hielt zunächst einen Vortrag, in dem ausführlich über das Schicksal seiner Familie berichtete: Verfolgt durch die Nationalsozialisten verließen Teile seiner Familie Deutschland und kamen über verschiedene Stationen nach Südamerika. In Buenos Aires kam auch Herr Uhlfelder zur Welt und lebte dort lange Jahre, bevor er für eine Ausbildung nach Deutschland zurückkehrte. Eindrücklich berichtete er den Schülerinnen und Schülern von den vielen verschiedenen Schicksalen, die seine Verwandten erlitten. Während es einige schafften, den Nationalsozialisten zu entkommen, kamen aus der Familie seines Vaters über 40 Mitglieder in den Konzentrationslagern um Leben.

Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10, die sich zuvor im Unterricht auf dieses Thema vorbereitet hatten, Fragen stellen, die Herr Uhlfelder ausführlich beantwortete.

Unser Dank gilt Herrn Uhlfelder für den interessanten und lehrreichen Vortrag und dem Mescheder Bündnis für Demokratie und Solidarität e.V., das die Durchführung dieser Veranstaltung an der Sankt Walburga Hauptschule und auch an der Konrad Adenauer Schule in Freienohl ermöglicht hat.

Volleyballturnier an Karneval

Am 12. Februar 2026 fand in der Sporthalle der St. Walburga Hauptschule das Volleyballturnier der Klassen 9a, 9b, 9c sowie 10A und 10B statt. Trotz des Karnevalstermins stand an diesem Tag der Sport ganz klar im Mittelpunkt des Schulalltags.

Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“. Das bedeutete, dass jede Klasse einmal gegen jede andere antrat. Dadurch entstanden viele abwechslungsreiche und spannende Begegnungen, in denen Teamgeist, Einsatzbereitschaft und Fairness gefragt waren. Jede Partie zählte, da am Ende alle erzielten Punkte in die Gesamtwertung einflossen.

Die 10A überzeugte mit druckvollen Angriffen und sicherer Netzarbeit, während die 10B großen Kampfgeist zeigte und um jeden Ball kämpfte. Die 9a und die 9c punkteten mit guter Abstimmung und stabiler Annahme. Besonders konstant präsentierte sich jedoch die Klasse 9b. Mit klarer Kommunikation, starken Aufschlägen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte sie sich in den entscheidenden Spielen durchsetzen.

Am Ende setzte sich die 9b aufgrund ihrer überzeugenden Gesamtleistung an die Spitze und wurde verdienter Sieger des Turniers.

Das Volleyballturnier war geprägt von Fairness, Respekt und sportlichem Ehrgeiz. Für die Schülerinnen und Schüler der St. Walburga Hauptschule war es ein gelungener und bewegungsreicher Tag, der allen Beteiligten viel Freude bereitete.