Berufsorientierung

  • Erste Probefahrt mit den Seifenkisten

    Der Wahlpflichtkurs Technik in Jahrgangsstufe 9 baut in diesem Jahr zusammen mit dem zdi Seifenkisten. Nach den ersten Arbeitsschritten und der Montage von Achsen, Bremse und Steuereinheit musste jetzt die Lenkung justiert werden. Dazu wurden erste Probefahrten auf dem Schulhof unternommen werden. Die Schüler hatten sichtlich Spaß.

  • Handwerkertag mit der Handwerkskammer Südwestfalen

    Am Donnerstag waren insgesamt 5 Handwerksbetriebe zu Gast in der Schule und boten den 60 Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern Möglichkeiten, sich in ihrem Gewerbe auszuprobieren. Organisiert wurde dieser Handwerkertag von der Handwerkskammer Südwestfalen unter der Leitung von Yvonne Köhler.

    Bei Fa. Rother und Neuhausen konnten die Jugendlichen ein Herz aus Schiefer schlagen, dazu lernten sie das passende Werkzeug kennen, bevor es ans Werk ging. An einem Mini-Dachstuhl wurde das Anbringen verschiedener Dachpfannen demonstriert.  

     Fa. Heckmann wartete draußen auf dem Schulhof mit einem Minibagger mit einer Geschicklichkeitsübung auf die Schülerinnen und Schüler. Außerdem hatten sie unterschiedliche Kunststoffrohre für eine Teamarbeit dabei. Die Gruppen mussten dabei ein Rohr-System zusammenstecken, das wie ein überdimensionaler Stuhl aussah.

    Bei Fa. Dünschede bauten die Schülerinnen und Schüler einen LKW mit Zettelbox. Dabei probierten sie die Technik des Nietens und Biegens von Metall aus. Außerdem gab es für die, die nicht bauen wollten, einen Infostand.

    An der Station von Fa. Burmann mauerten die Jugendlichen eine kleine Mauer und bei Fa. Autotechnik Schulte wurde der Reifendruck geprüft und die Reifentiefe festgestellt. Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler ein Refraktometer kennen.

    Vor allem der praktische Anteil an den Übungen hat allen viel Spaß gemacht. Da die 9er im nächsten Juni noch ihr zweites Praktikum absolvieren werden, darf man gespannt sein, ob einige tatsächlich im Handwerk eine Stelle suchen werden.

  • MINT-MACH-Tage an der Fachhochschule Südwestfalen

    Mitte November startete an der FH in Meschede wieder der MINT-MACH-Tag. … Betriebe hatten an kleinen Stationen Mitmachaktionen aufgebaut. Darin ging es jeweils um Inhalte aus dem MINT-Bereich, also den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Unsere 9er und 10er nahmen wieder zahlreich daran teil und konnten ihre Interessen und Fähigkeiten in zahlreichen Berufen und Berufsfeldern erkunden.

  • Das ZDI bietet MINT Adventsworkshops an!

    Auch in diesem Jahr bietet das zdi wieder MINT-Adventsworkshops an mehreren Orten im HSK an.
    Es gibt kreative und spannende Angebote für Kinder und Jugendliche – von der 1. Klasse bis zur Oberstufe (vgl. Flyer).

    Die Bewerbung ist ab sofort bis zum 30.11.2025 über www.mint-im-hsk.de möglich.

  • Der Technikkurs als Gießereimechaniker!

    Die Schüler des 9er Technikkurses trafen sich am 10.9. und 17.9 bei unserem Kooperationspartner M.Busch in Wehrstapel. Dort versuchten sie sich als Gießeremechaniker. Am Vormittag stellten sie erst die Sandform für ihre Gussarbeiten her. Der Sand musste dafür ganz fein in die Form gesiebt werden und anschließend gleichmäßig verdichtet werden. Das musste mehrfach wiederholt werden, bis die Form komplett gefüllt war. Anschließend entfernten die Schüler die Vorlage und gossen aus flüssigem Zinn eine Medaille. Ausnahmslos alle habe sehr gute Ergebnisse erzielt.
    Im Anschluss an die Mitmachgießerei konnte sich die Gruppe über die Arbeit bei M.Busch während eines Betriebrundgangs informieren.

  • Wir stärken Mädchen – „Erlebnis Handwerk – only for girls“ Teil II

    Angeregt durch die Ausschreibung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) bewarb sich die Sankt Walburga Hauptschule zu Beginn des Schuljahres für die Teilnahme an deren Programm „Wir stärken Mädchen“ und bekam prompt den Zuschlag. Damit verbunden waren finanzielle Mittel zur Durchführung eines Projektes mit dem Ziel, Mädchen darin zu bestärken, selbstbestimmt und unabhängig von Stereotypen ihren eigenen Weg zu gehen. Nach der erfolgreichen Durchführung des Projektteils „Wir bauen Schwedenstühle“ folgte im Mai nun noch der Projektteil „Mädchen und Autos“.

    Die Neunt- und Zehntklässlerinnen stehen kurz davor, selbst den Führerschein zu machen und nichts ist ärgerlicher, als wenn man dann – gerade als Anfänger – irgendwo liegenbleibt mit kleinen „Problemchen“, die ein erfahrener Autofahrer vlt. beherrscht, aber deren Lösung man auch in keiner Fahrschule beigebracht bekommt. Und danach zu fragen, ist ja auch eher peinlich. Noch dazu als Mädchen. Und so stehe man dann – womöglich bei schlechtem Wetter – im Dunklen irgendwo im Sauerland und weiß nicht weiter…

    Und so entstand die Idee, zusammen mit der Autowerkstatt Auto Technik Schulte in Meschede-Enste, so eine Art Crashkurs für Mädchen durchzuführen: Reifen wechseln, Profiltiefe bestimmen, Wischwasser nachfüllen, Ölstand messen und auffüllen, Reifendruck überprüfen, Sicherung eines Unfallortes und vieles mehr standen auf dem Programm. Die Mädchen waren mit Eifer dabei. Einige hatten auch schon Erfahrungen bei diesen Themen und kannten sich besser aus als gedacht.

    Die Sankt Walburga Hauptschule bedankt sich ausdrücklich bei Nicole Schmücker, Serviceberaterin, Kfz-Mechanikerin, Mika Kotthoff, Azubi und auch Firmeninhaber Dirk Schulte, die sich viel Zeit nahmen, um nicht nur Fragen zu beantworten, sondern die Schülerinnen auch selbst „Hand anlegen zu lassen“. Kommentar einer Schülerin nach der Veranstaltung war „Das ist ja einfach, das mache ich jetzt immer selbst.“

  • Nacht der Ausbildung 2025

    Am 12. Juni 2025 öffnen Ausbildungsbetriebe im Hochsauerlandkreis von 17 bis 20 Uhr ihre Türen um dir vor Ort ihre Ausbildungs- sowie Praktikumsmöglichkeiten zu präsentieren. Gemeinsam mit Eltern oder Freunden können Ausbildungsinteressierte die Betriebe besuchen, um einen persönlichen Eindruck zu gewinnen. Unkompliziert, ohne Bewerbungsgespräch und in lockerer Atmosphäre.

    https://www.youtube.com/shorts/i5L93LTnX8o

    Weitere Informationen gibt es unter https://www.nacht-der-ausbildung-hsk.de/

    So war die Nacht der Ausbildung 2024 (Aftermovie 2024)

    https://www.youtube.com/watch?v=jbopoqXGLf4
  • Wir stärken Mädchen – „Erlebnis Handwerk – only for girls“

    Angeregt durch die Ausschreibung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) bewarb sich die Sankt Walburga Hauptschule zu Beginn des Schuljahres für die Teilnahme an deren Programm „Wir stärken Mädchen“ und bekam prompt den Zuschlag. Damit verbunden waren  finanzielle Mittel zur Durchführung eines Projektes mit dem Ziel, Mädchen darin zu bestärken, selbstbestimmt und unabhängig von Stereotypen ihren eigenen Weg zu gehen. Techniklehrerin und Klassenlehrerin einer Klasse 10, Steffi Lehmenkühler, befragte alle Mädchen aus den Klasse 9 und 10 und hatte schnell eine kleine begeisterte Gruppe vom 10 Schülerinnen zusammen.

    Auch mehrere Ideen für ein Projekt waren schnell geboren: Unter dem Titel „Erlebnis Handwerk – only for girls“ gab es die Idee 1: Mädchen und Autos: Die Neunt- und Zehntklässlerinnen stehen kurz davor, selbst den Führerschein zu machen und nichts ist ärgerlicher, als wenn man dann – gerade als Anfänger – irgendwo liegenbleibt mit kleinen „Problemchen“, die ein erfahrener Autofahrer vlt. beherrscht, aber deren Lösung man auch in keiner Fahrschule beigebracht bekommt. Und danach zu fragen, ist ja auch eher peinlich. Noch dazu als Mädchen. Und so stehe man dann – womöglich bei schlechtem Wetter – im Dunklen irgendwo im Sauerland und weiß nicht weiter…

    Dieses Projekt soll helfen, die Scheu zu fragen abzulegen und ein paar grundlegende Dinge einfach mal zu üben, ohne dass jemand Kommentare abgibt, der es im Zweifelsfalle immer besser weiß. Als Partner fand sich eine kfz-Werkstatt vor Ort, in der auch kfz-Mechatronikerinnen arbeiten. Leider musste der Termin krankheitsbedingt in den Mai geschoben werden. Um nicht zu lange untätig rumzusitzen, zog die Mädchengruppe kurzer Hand die Idee 2 nach vorne: Schwedenstühle bauen.

    Zusammen mit der Schreinerin Claudia Kroll aus Mantinghausen ging es – zufällig am Girls‘ Day 2025 – ans Werk: Die Idee war es, so viele Stühle zu bauen, dass an warmen Sommertagen eine Klasse rausgehen und das weitläufige Schulgelände nutzen kann. Die Mädchen fanden die Schwedenstühle dann aber so cool, dass sie sie auch gerne mit nach Hause nehmen wollten. Also beschlossen die Gruppe einfach, mehr zu bauen: 40 Stühle waren das neue Ziel. Gesagt, getan. Nach einer gründlichen Einweisung in die einzelnen Arbeitsschritte ging es im Prinzip der Fließbandarbeit dran, Holz auf Maß zu sägen, zu schleifen, Löcher zu bohren, den Stoff umzunähen und anzutackern und schließlich die Einzelteile zusammen zu schrauben. Auch wenn der Tag ganz schön lang wurde, waren alle voller Eifer dabei; keine hatte Hemmungen wegen der Maschinen, die genutzt wurden, obwohl die Vorerfahrungen auf diesem Gebiet sehr gering waren. Eine erste Sitzprobe auf dem Schulhof in der Sonne mit Kuchen für alle, steigerte die Motivation nochmal zum Endspurt. Zwischendurch war immer mal wieder der Satz zu hören „Ey, kommt, wir machen eine Firma auf und bauen Stühle“.

    Eine erste Vorstellung des Ergebnisses ergab einige „Folgeaufträge für die Firma“: der WP-Technikkurs aus Klasse 9 beschloss am Mittwoch der darauffolgenden Woche auch solche Stühle bauen zu wollen. Geplant ist diese Aktion für die Zeit nach den Osterferien. Lehrer für diesen Unterricht werden dann die Mädchen, die am Girls‘ Day bereits zu Experten geworden sind. Auch das Lehrerkollegium war begeistert und gab spontan einige Stühle in Auftrag. Wenn alles klappt, werden am Elternsprechtag (allerdings erst im Herbst) auch noch einige zum Verkauf angeboten. Und vielleicht hat die ein oder andere Ideen für die berufliche Zukunft gefunden!

  • Bernhard-Salzmann-Haus zu Gast in der Schule:

    Ist eine Pflegeausbildung auch was für mich?

    Dieser Frage gingen nun 13 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 nach. Oezlem Arduc, Praxisanleiterin Ausbildung Pflege beim DRK in Meschede, stellte die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten am Beispiel des Bernhard-Salzmann-Hauses in Meschede vor. Anschließend ging es in die praktische Umsetzung: an verschiedenen Stationen konnten die Jugendlichen sich im Blutdruckmessen ausprobieren, das Anlegen von Verbänden üben und es gab Brillen, die verschiedene Sehkrankheiten nachstellten. Ein Alterssimulationsanzug gab den Mädchen und Jungen das Gefühl, als 100-Jährige unterwegs zu sein. Und an einer weiteren Station zeigte Oezlem Arduc ihnen, wie man Spritzen fachgerecht aufzieht und dann einer Puppe verabreicht.

    Die Schüler und Schülerinnen hatte sehr viel Spaß bei den Aufgaben, nicht zuletzt hatten auch einige von ihnen bereits vor einigen Wochen die Simulationstage am Klinikum in Hüsten besucht. Vielleicht konnten einige auf diese Art und Weise die Richtung für ihren weiteren beruflichen Weg in Augenschein nehmen?

  • Metall-Schraubstöcke fertig gestellt und Bohrmaschinenführerschein bestanden

    Auch im Schuljahr 2024/2025 durfte die Wahlpflichtgruppe Technik 9 wieder einen Schraubstock aus Metall bauen. Ein Dank geht dafür wieder an die Firma KettenWulf in Eslohe-Kückelheim, die uns in jedem Jahr die Roh-Bauteile zur Verfügung stellt.  

    Dabei lernen die Jugendlichen die Grundlagen der Metallbearbeitung kennen: sägen, feilen, bohren, Innen- oder Außengewindeschneiden. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Sicherheitsregeln im Umgang mit Werkzeugen und Maschinen und auch die Werkstoff- und Werkzeugkunde: Was ist ein Senkbohrer oder ein Schneideisen? Wie liest man einen Messchieber ab? Wie liest man eine technische Zeichnung? Und wie stellt man die Bohrmaschine richtig ein? Ganz nebenbei absolvierten die Schülerinnen und Schüler dazu dann auch noch den Bohrmaschinenführerschein.

    So war es Anfang März jetzt wieder so weit: zum Abschluss stand jetzt ein Besuch bei KettenWulf in Kückelheim auf dem Programm. Die Azubis der Firma halfen in der Ausbildungswerkstatt beim Setzen einer Schweißnaht und beim Einpressen von Lagerbuchsen. Diese letzten zwei Arbeitsschritte können wir in der Schule so nicht durchführen. Daneben konnten die Jugendlichen einiges über die Ausbildungsberufe erfahren. Beim Firmenrundgang bekamen sie einen Eindruck von der Arbeit der Firma. Nach der Benotung können die Schülerinnen und Schüler ihr Werkstück nun endlich mit nach Hause nehmen.