Peace! Das Friedensprojekt der St. Walburga Hauptschule

Bei der Suche nach einem Thema für die diesjährigen Projekttage kristallisierte sich ziemlich schnell ein Thema heraus, das wirklich Sinn macht, gerade in der unruhigen Zeit, d

ie die Welt gerade erlebt: Frieden! Was bedeutet Frieden für uns, wie erleben wir ihn, wie wird er gesichert? Haben wir immer schon den Frieden verteidigt, und wenn ja, mit welchen Mitteln? Wie können auch wir dazu beitragen, dass in unseren Bezügen Frieden herrscht? Solche Fragen stellen sich natürlich immer wieder, auch im Unterricht. Was lag also näher, als eine Projektwoche zu diesem Thema zu veranstalten?

Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Projektthemen gewählt hatten, ging es richtig los: wir beschäftigten uns mit Tauben als Friedenssymbol, besuchten einen Taubenschlag und ließen Friedenstauben fliegen, besuchten die Kriegsgräberstätten in Meschede, kletterten im Kletterpark Soest und erfuhren so, dass Vertrauen die Grundvoraussetzung für Frieden ist, wir besuchten die Rettungswache in Meschede, bedruckten Taschen mit der Friedenstaube, erprobten unser Können beim Tanzen und Trommeln und in Theatervorführungen passend zum Thema, wir untersuchten unser Rechtssystem, nahmen an einer Gerichtsverhandlung im Amtsgericht Meschede teil, erfuhren etwas über die Berufe bei Gericht und führten eine eigene Gerichtsverhandlung auf, wir spielten kleine Szenen zum Thema Frieden, nahmen diese auf Video auf und schnitten sie, gestalteten Fotostories, buken Kuchen mit Friedenssymbolen und verglichen das Trinkwasser in Meschede mit dem der restlichen Welt.

So waren alle Kinder während der Projektwoche gut beschäftigt und nach eigenen Aussagen mit Feuereifer und großem Vergnügen bei der Sache: Eine Projektwoche macht man halt nicht jeden Tag! Und in allen Gruppen blieb es tatsächlich die ganze Zeit friedlich.

Am Abschlusstag der Veranstaltung durfte natürlich jeder auch die Projekte der anderen Gruppen besuchen und an den Aktionen zur Präsentation teilnehmen. Auch hier war die Resonanz sehr positiv.

Bei der Abschlussveranstaltung in der Turnhalle stellte die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ihre bisherige Arbeit vor und präsentierte als einen der unterstützenden Paten Mansi Manslayer aus Köln. Der Musiker und Fotograf möchte sich mit unserer Schule in Zukunft auch weiterhin für das Ziel des friedlichen Miteinanders einsetzen und soziale Projekte anstoßen.

Die nächste Gelegenheit dazu wird nicht lange auf sich warten lassen: nach den Sommerferien wird uns das Projektsiegel verliehen und wir dürfen uns „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen.

 

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