Für die 42 Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe der Katholischen Hauptschule Sankt Walburga war es wieder soweit: In insgesamt 8 Kleingruppen erkundeten sie verschiedene Betriebe und Einrichtungen in und um  Meschede.

 So war dienstags natürlich der Kooperationspartner M. Busch in Wehrstapel Ziel einer Kleingruppe. Herr Rückheim und Frau Pählig führten die Schülerinnen und Schüler durch die Gießerei. Vor allem der Schmelzbetrieb mit seinen großen Öfen und die Gussformherstellung sowie der eigentliche Gießprozess waren Ziele der Gruppe im Unternehmen. Im anschließenden Gespräch wies Herr Rückheim noch auf die neun Ausbildungsberufe hin, in denen M. Busch ausbildet und erklärte, was zu tun ist, um ein Praktikum bei M. Busch zu absolvieren.

 Arconic Tital in Bestwig gehört ebenso zu den Gießbetrieben, unterscheidet sich allerdings von M. Busch: während bei M. Busch in Sandformen gegossen wird, nutzt Tital Formen aus Wachs. Die Schülerinnen und Schüler waren erstaunt über die hohe Personaldichte, die in den einzelnen Abteilungen vorzufinden war. Vor allem Bauteile aus Aluminium und Titan für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie werden hier gefertigt.

 Auch das St. Walburga-Krankenhaus und die dazugehörige Krankenpflegeschule wurden von einer Gruppe Schülerinnen besucht. Zu Beginn erzählten Frau Rettler und ihre Kollegin über die unterschiedlichen Ausbildungsberufe, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Kooperation mit anderen Stellen während der Ausbildung und führten die Gruppe anschließend durch das Krankenhaus. Neben den einzelnen Stationen konnten die Schülerinnen im Aufenthaltsraum der Mitarbeiter sowie in der angrenzenden Krankenpflegeschule hinter die Kulissen schauen. Die Schülerinnen hörten bei der Vorstellung der Übungspuppe und ihren Anwendungsmöglichkeiten besonders interessiert zu.

 Bei Bauking informierte ein Mitarbeiter die Schülerinnen und Schüler  über die Geschichte der Firma Bauking und die verschiedenen Unternehmensbereiche. Bauking kümmert sich um alles „rund ums Haus“: Logistik, Baustelle, Gewerke, Bauen. Den Schülerinnen und Schülern wurden verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten, wie Einzelhandels – und Großhandelskaufleute, Fachkraft für Lagerlogistik vorgestellt. Für die Auszubildenden aller Berufsfelder findet regelmäßig  ein gemeinsames Ausbildungscamp statt, in denen die verschiedensten Arbeitsbereiche praktisch ausprobiert werden und die Gemeinschaft gefördert wird. Im Vortrag wurde auch besonders auf  die spätere Weiterqualifizierung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hingewiesen, die im Betrieb einen großen Stellenwert hat und viele Möglichkeiten bietet. Anschließend wurden alle durch das große Firmengelände geführt, wo wir die verschiedenen Lagerstätten für die Baustellenmaterialien, die Bauking verkauft, besichtigen konnten.

 Am Mittwoch besuchten die Schülerinnen und Schüler dann die Firma Vorderwülbecke Kälte Klima Wärme in Ostwig. Das Familienunternehmen hat im Moment drei Auszubildende als Mechatroniker für Kältetechnik. Der Juniorchef Stefan Vorderwülbecke hob vor allen Dingen die immer wieder neuen Herausforderungen hervor, denen sich die Azubis vor Ort stellen müssen. Kein Auftrag gleiche dem anderen. Er zeigte den Schülerinnen und Schülern das gesamte Unternehmen und erläuterte die Einsatzgebiete. Kühltechnik wird heute vielerorts genutzt: so staunten die Schüler nicht schlecht: in der Veltins-Arena auf Schalke sind über 4 km Leitungen in einer Bierpipeline verlegt, damit in den Spielpausen alle Zuschauer nahezu gleichzeitig ihr gekühltes Bier erhalten.

 Bei der Firma Stabau, die Gabelstapler-Anbaugeräte herstellt, erklärte Herr Göke die firmeneigenen Produkte und ihre Besonderheiten. Des Weiteren informierte er die Schülerinnen und Schüler über die folgenden Ausbildungsberufe in der Firma: Industriekauffrau/mann, Technische/r Produkdesigner/in, Konstruktionsmechaniker/in und Zerspanungsmechaniker/in. Anschließend gab es einen Einblick in die Produktion – vom Beginn bis zur Fertigstellung eines Produkts.

 Bei der Firma ITH, die sich auf Schraubtechnik spezialisiert hat, erklärte ein Mitarbeiter den Schülerinnen und Schülern die in der Firma hergestellten Produkte und die Struktur des Unternehmens. Bemerkenswert ist, dass ITH zwar weltweit operiert, seinen einzigen Produktionsstandort aber in Meschede hat. Die Schülerinnen und Schüler wurden über die unterschiedlichen Ausbildungsberufe informiert und über die dafür notwendigen Qualifikationen.
Anschließend gab es mit einer Werksführung einen Einblick in die Produktion, Entwicklung und Lagerhaltung.

 Bei der Heldt Sauerland KG im Gewerbegebiet Enste handelt es sich um einen Großhandel für sämtliches Zubehör der Haustechnik. Drei Auszubildende der Firma stellten ihren Betrieb und das Gesamtunternehmen vor. Außerdem informierten sie über ihre Ausbildungsberufe Kaufleute in Groß- und Einzelhandel sowie Fachkraft für Lagerlogistik. Eine junge Frau, die Fachkraft für Lagerlogistik, lernt, machte besonders bei den Mädchen Werbung für ihren Beruf.

Bei der anschließenden Besichtigung der Lagerhallen, machte vor allen Dingen der riesige elektronische Lagerautomat für Kleinteile Eindruck auf die Schülerinnen und Schüler.

 

 Insgesamt waren es gelungene Tage, in denen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Berufswelt bekamen. Allen Betrieben danken wir herzlich für ihr Engagement und ihre Bereitschaft.

Mitte September war es für die jetzigen Achtklässler so weit: sie tauschten für einen Vormittag den Klassenraum gegen das Kinder- und Jugendzentrum AKI im Lanfertsweg, um an der Potenzialanalyse teilzunehmen.

Die Potenzialanalyse ist eines der zentralen Standardelemente zur Berufs- und Studienorientierung, die mittelfristig in allen Schulen Nordrhein-Westfalens eingesetzt werden. Dabei liefert die Potenzialanalyse einen wichtigen Grundstein für die weiteren Schritte in Richtung Berufsorientierung und Berufswahl. Die Jugendlichen entdecken dabei ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt. Die Ergebnisse werden individuell ausgewertet, in den Beratungsprozess einbezogen und in der Ich-bin-Ich-Mappe dokumentiert.

Die Potenzialanalyse zielt darauf ab, dass sich die Jugendlichen den eigenen Interessen, Neigungen und Möglichkeiten annähern und damit verbundene Kompetenzen weiterentwickeln. Es ist keine Berufsempfehlung. Eine Potenzialanalyse fördert vielmehr die Selbstreflexion und erschließt Anhaltspunkte für ein passgenaues Angebot der weiteren Bausteine in der Berufs- und Studienorientierung wie Berufsfelderkundungen oder die Auswahl von Schülerbetriebspraktika.

So gab es viele verschiedene Aufgaben zu bewältigen: sich in einer Kleingruppe in einem Kurzvortrag vorstellen; Schraubenmuttern auf- und abdrehen; auf der Titanic Teamgeist beweisen, genau arbeiten beim Zeichnen, mit einem kleinen Skalpell Linien ausschneiden, einen Sachtext analysieren, einen Fisch aus einem Stück Holz feilen, eine Murmelbahn bauen, Koordinaten in einen Computer eingeben und damit eine Figur zeichnen; einen Metallwürfel zusammen bauen, Längen abmessen und Linien zeichnen und kleine gezeichnete Elemente zu sinnvollen Bildern ergänzen. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler von fachkundigem Personal beobachtet. Nächste Woche gibt es die Auswertungen. Wir sind schon gespannt.

 

Mit großem Talent, junge Menschen für ihre Arbeit und den Beruf des Dachdeckers zu begeistern, besuchten Mike Heupel und sein Team vom Bildungszentrum des westfälischen Dachdeckerhandwerks e.V. vergangene Woche die St. Walburga-Hauptschule.

Das „Dachdecker on Tour-Mobil“ machte es zum wiederholten Male möglich, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 erste Kontakte mit verschiedenen Fertigkeiten des Dachdeckers knüpfen konnten. Die Jugendlichen konnten typische Werkstoffe in die Hand nehmen und auch im Umgang mit den typischen Werkzeugen erste Versuche wagen. So wurden Schieferplatten zugeschnitten, Dichtungsfolie verschweißt, Metallplatten zusammen gelötet und vieles mehr. Begeistert und ausdauernd wurde gearbeitet und probiert und so manche Ergebnisse stolz mit nach Hause genommen.

Mit insgesamt fünf Kurzvorträgen stellten Auszubildende zu Beginn der Berufsinformationsbörse 2016 im so genannten "Forum" ihre Betriebe, die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten, ihre persönlichen Werdegänge und ihre Motivationen vor, diesen Beruf zu ergreifen. Die Achtklässler unserer Schule waren zu Gast und folgten interessiert den Präsentationen in der Sporthalle des Berufskollegs in Meschede. Die Zehntklässler wiederum konnten beim Speed-Dating direkt mit Betrieben in Kontakt kommen, sich den Personalverantwortlichen vorstellen und neben ihrer schriftlichen Bewerbung um eine Ausbildungsstelle auch gleich einen guten Eindruck hinterlassen. Danach ging es für alle Schülerinnen und Schüler an die Messestände. Viele einheimische Betriebe, Unternehmen und Institutionen stellten sich vor und standen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. In welchen Berufen bilden Sie aus? Gibt es noch freie Ausbildungsstellen für 2017? Was muss ich machen, um einen Praktikumsplatz zu bekommen? Neben all diesen Fragen war es auch möglich, um eine Einladung zur Unternehmenswoche zu bitten. In dieser Woche nach den Herbstferien wird interessierten und ausgewählten Schülerinnen und Schülern der ausgewählte Betrieb noch einmal in einer eigenen Führung gezeigt und detailliert vorgestellt. Die Plätze waren begrenzt und bei den Jugendlichen heiß begehrt. Einige Schülerinnen und Schüler aus dem 8. Schuljahr haben sich auch für die Herbstferien schon um ein freiwilliges Praktikum gekümmert. Der Besuch der Berufsinformationsbörse hat sich auf alle Fälle gelohnt, so die einhellige Bilanz am Montagmorgen.

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